Elterntreff zeigt Ausstellung zur Inklusion in Papenburg

Fotos setzt Emsländer mit Downsyndrom in ihrem Alltag bildlich in Szene-" Offener und aufmerksamer werden"

Mit einer Fotoausstellung will der Elterntreff "Kinder mit Downsyndrom" auf das Thema Inklusion aufmerksam machen. Zu sehen sind die Bilder, die Kinder, Erwachsene unf Jugendliche mit Behinderung in ihrem Alltag zeigen, noch bis Oktober im Sanitätshaus Kompetenzzentrum Kramer in der Stadt Papenburg.

Auf 80 mal 100 Zentimeter hat der Fotograf Markus Kreihe vom Meppener Fotostudio "rebellsign" seine Motive abgelichtet - bei völlig unterschiedlichen und gleichzeitig alltäglichen Aktivitäten. Entstanden sind die 21 Werke der Austellung "Inklusion: Das Leben ist bunt!" beispielsweise auf dem Fußballplatz, in der Kindertagesstätte inmitten anderer Jungen und Mädchen, beim Messdienen oder auch beim Trampolinspringen."Wir möchten erreichen, dass die Menschen offener und aufmerksamer werden und sehen, was alles möglich ist. Dabei geht es nicht nur um Kinder mit Downsyndrom, sondern auch um Behinderungen allgemein", erklärt Diana Hasselhoff-Gruber vom Elterntreff "Kinder mit Downsyndrom". Inklusion bedeute schließlich, alles miteinander erleben zu können - im Beruf, in der Freizeit oder der Schule. "Inklusion findet im Kopf statt, nur das Gesetz auf dem Papier reicht nicht", so Hasselhoff-Gruber.

Die Reaktionen der Kunden im Sanitätshaus auf die ausdrucksstarken großformatigen Bilder seien durchweg positiv gewesen, berichten die Geschäftsführer Manfred Schulte und Carsten Kramer. "Ich habe die Bilder zufällig in Meppen gesehen. Und weil wir auch einige Kinder hier versorgen, ist die Idee entstanden, die Fotos auszustellen", so Kramer. Noch bis Anfang Oktober ist die Ausstellung in Papenburg, bevor sie dann in das Rathaus Freren umzieht.

Wer Interesse hat, die Fotos auszustellen, kann sich bei Diana Hasselhoff-Gruber unter der Telefonnummer 05931/4969592 melden oder bei Susanne Kahle unter Tel. 0591/61078 und Eva-Maria Bahns unter Tel.05961/506467

Zurück